Film

Im Laufe meines Studiums und darüber hinaus habe ich mich intensiv mit Filmproduktion und Videoproduktion beschäftigt. Im Folgenden eine Auswahl meiner besten Arbeiten:

Film-Kategorien

Schlüsselloch

Übersicht

Ende 2025 habe ich gemeinsam mit Kommiliton*innen an der HAW Hamburg eine Szene für einen Kurzfilm gedreht. Die Besonderheit des Projekts bestand darin, dass sowohl digital als auch auf analogem 35-mm-Film gearbeitet wurde. Ich war dabei für das Handling des analogen Filmmaterials verantwortlich, übernahm die Position des*der Oberbeleuchter*s und fungierte zudem als 1st AC.

Das Lichtsetup vom Kurzfilm Schlüsselloch

Kameras

Als Kameras kamen eine Arri Alexa Classic sowie eine Arriflex 435 zum Einsatz. Für die Arriflex stand uns eine Rolle Kodak Vision3 500T zur Verfügung. Da wir eine Tanzchoreografie mit einer Länge von 110 Sekunden aufnahmen und eine Filmrolle lediglich eine Laufzeit von etwa 3,5 Minuten bietet, waren die Möglichkeiten mit der analogen Kamera stark begrenzt. Aus diesem Grund wurde parallel mit der digitalen Kamera als Backup gedreht.

Die verwendeten Kameras vom Kurzfilm Schlüsselloch: Arri Alexa Classic und Arriflex 435

Filmklappe und Scan

Um eine klare Struktur im Material zu gewährleisten, setzten wir erstmals die von mir entwickelte digitale Filmklappe ARC-Slate ein. Das Projekt diente somit zugleich als Proof of Concept für dieses System. Die Entwicklung des Filmmaterials erfolgte bei Silbersalz in Berlin, die anschließende Digitalisierung wurde bei meinem*meiner ehemaligen Arbeitgeber*in Studio Hamburg Postproduction mit einem DFT Scanity HDR durchgeführt.

Die digitale Filmklappe ARC-Slate im Einsatz beim Kurzfilm Schlüsselloch

Inspiration für die Masterarbeit

Aufgrund der limitierten Filmlänge war es nicht möglich, die gesamte Choreografie aus verschiedenen Perspektiven durchgehend analog aufzunehmen. Stattdessen entschieden wir uns, einzelne zeitliche Abschnitte der Choreografie isoliert zu filmen. Das Abspielen der Musik während der Aufnahmen sowie die spätere Synchronisation in der Postproduktion erwiesen sich dabei als sehr zeitaufwendig. Aus dieser Problematik heraus entstand schließlich die Idee für meine Masterarbeit „ARC-Play“.

Planetarium

Mindscape

Im Wintersemester 2024/2025 entstand an der HAW Hamburg in Kooperation mit dem Planetarium Hamburg die Show „Mindscape“. Unser Team aus 16 Studierenden entwickelte dafür eine Sammlung von Kurzfilmen, die am 14. Mai 2025 im Planetarium Premiere feierte.

Das Projekt wurde 2025 mit dem Dietze-Preis der HAW Hamburg ausgezeichnet und läuft seit Ende 2025 im regulären Programm des Planetariums. Weitere Einreichungen für Domefestivals sind geplant.

Mindscape Poster für die Planetariumsshow im Planetarium Hamburg

Sternbilder anderer Kulturen

Gemeinsam mit drei weiteren Kommiliton*innen war ich für ein Kapitel über Sternbilder der Griechen, Inuit, Aborigines und des antiken Chinas zuständig. Meine Aufgaben lagen vor allem in der Skriptentwicklung und der visuellen Umsetzung. Eine Illustratorin entwarf für einige Sternbilder eigene Figuren, die wir zusammen mit Zeichnungen aus der Software OpenSpace in Adobe After Effects ins Fulldome-Format brachten und animierten. Eine Kommilitonin komponierte dazu die 3D-Audio-Musik und Soundeffekte, die mit den Visuals auf der Kuppel synchronisiert wurden.

Sternbilder anderer Kulturen

Coma

Komplett analog

Der Kurzfilm „Coma“ wurde im Frühjahr und Sommer 2023 vollständig auf analogem Schwarz-Weiß-Film gedreht. Das Besondere: Das Material wurde mit der Entwicklungsmaschine von cine.film.solutions – die Felix Albrecht und ich gemeinsam konstruiert haben – entwickelt und anschließend mit dem Filmscanner ARC-Scan digitalisiert.

Behind the Scenes vom Kurzfilm Coma, der komplett analog gedreht wurde

Eigene Entwicklung und Digitalisierung

Vor dem Dreh bauten Felix und ich das Lichtsetup – bestehend aus LED-Paneelen auf Traversen –, wobei ich die DMX-Steuerung übernahm. Am Set war ich für die Beleuchtung zuständig und unterstützte beim Handling des analogen Materials, beispielsweise durch eine Testentwicklung vor Ort. In der Postproduktion entwickelten Felix und ich gemeinsam die acht 35-mm-Filmrollen und digitalisierten sie anschließend mit dem Scanner ARC-Scan, der im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstand.

Behind the Scenes vom Kurzfilm Coma, der komplett analog gedreht wurde

Schwellenland

Mein erster Kurzfilm

Da während meines Bachelorstudiums pandemiebedingt alle Kurzfilmprojekte ausfielen, suchte ich abseits der Hochschule nach Praxiserfahrung. Im Frühjahr 2022 stieß ich über Crew United auf das Non-Budget-Projekt „Das Schwellenland“, an dem vorrangig Auszubildende und Studierende der Medienbranche beteiligt waren.

Der viertägige Dreh fand in Straubing statt, bei dem ich als Set-Runner*in tätig war. Gemeinsam mit Felix Albrecht von cine.film.solutions bereitete ich eine Sprinkleranlage für eine Regenszene vor. Zudem setzten wir erstmals die Arriflex 435 für einen Teil des Films ein. In der Postproduktion übernahm ich den Rohschnitt. Das Projekt bot mir den ersten echten Einblick ins szenische Filmemachen. (Bild: Konrad Fleckenstein)

Link zum Film

Kaffeevideo

From Bean to Cup

Ein guter Freund von mir, @barista4you, kam auf mich zu und fragte, ob ich ein Video von ihm und seinem Equipment bei der Kaffeezubereitung erstellen könnte. Gemeinsam haben wir folgendes Video realisiert:


All In Klusiv

Dreh und Schnitt vor Ort

Mitte 2023 veranstaltete die Lebenshilfe Amberg e.V. ein Event am Amberger Rathaus, für das ich einen Aftermovie erstellt habe. Die Besonderheit: Das Video sollte bereits zum Ende der Veranstaltung gezeigt werden. Um diesen engen Zeitplan einzuhalten, habe ich das Material noch während des Events vor Ort gesichtet und geschnitten. Innerhalb einer Stunde war das Video fertiggestellt und wurde den Besucher*innen präsentiert.